
Geschichte
Fabryka Polskich Zakladow Elektrycznych Brown – Boveri S.A. wurde in Zychlin in 1921 gegründet. Der Standort des Werks befand sich in Gebäuden von ehemaliger Zuckerfabrik Walentynow, ausgestattet mit eigenem Kraftwerk in direkter Nachbarschaft der Eisenbahnlinie Warszawa-Bydgoszcz.
In dieser Zeit wurde die Herstellung von Dreiphasenmotoren, Transformatoren, u.a. mit Dieselmotoren mitarbeitende Generatoren und dann die ersten Straßenbahnmotoren in Polen in Betrieb gesetzt.
Das Werk hatte mit der Herstellung in 1923 angefangen, in dieser Zeit haben die ersten 14 Maschinen die Werksbänder verlassen. In den nächsten Jahren stieg die Produktion an: in 1924 – 90 Stück, 1925-216 Stück. Das war die Zeit des ungewöhnlichen Wachstums der Firma. Die ganze damalige Produktion wurde gemäß der schweizerischen Lizenzdokumentation des Konzerns Brown Boveri gefertigt.
In den 30-en Jahren erschienen die ersten Elektromaschinen und Transformatoren, entstanden nach den technisch-heimischen Gedanken.
In der Zeit der Wirtschaftsweltkrise infolge des Rentabilitätsmangels wurde das Werk in 1931 für 2 Jahre geschlossen.
In 1933 erfolgte Wiedereröffnung des Werkes unter geänderten Namen Zaklady Elektromechaniczne Rohn-Zielinski SA – in Lizenz von Brown Boveri.
Die Hauptkundschaft für die Produkte der damaligen Fabrik in Zychlin war Papier-, Textil-, Chemie-, Bergbau- und „Schiffs- Seeindustrie“ - vor allem Kriegsmarine.
Die Gipfelleistung auf diesem Gebiet war der Hauptmotor für polnisches U-Boot.
Einige Jahre vor dem Weltkriegsausbruch hatte die Fabrik aus Zychlin die Versteigerung für die Lieferung von Transformatoren für den Eisenbahnlinienabschnitt Moscice-Starachowice, erste Hochspannungslinie in Polen Roznow-Warszawa gewonnen.
In der Zeit des zweiten Weltkriegs war das Werk der deutschen Firma Brown Boveri in Mannheim untergeordnet.
In der Nachkriegszeit wurde Fabrik infolge des Nationalisierungsprozesses verstaatlicht, die Gesellschaft war aufgelöst und das Werk hatte den neuen Namen Zaklady Wytworcze Maszyn Elektrycznych i Transformatorow M-1 bekommen. Die Produktion wurde am 15. März 1945 wieder aufgenommen.
Das Werk blieb weiterhin der bedeutendste polnische Hersteller von Elektromaschinen und Transformatoren.
In den ersten Nachkriegsjahren beschäftigte das Werk ein Stammpersonal von hervorragenden Spezialisten im Bereich der Konstruktion und Technologie von Elektromaschinen und Transformatoren, die dann Basis für die sich entwickelte Industrie der Elektromechanik und Elektromaschinen und Wissenschaft bildeten.
In 1967 bekam das Werk den neuen Namen Zaklady Wytworcze Maszyn Elektrycznych i Transformatorow EMIT.
In diesem Jahr wird ein Teil der Produktion und der technischen Abteilung in den neueröffneten Werk der Transformatoren ELTA nach Lodz versetzt.
Die 60-en und 70-en Jahre waren die Zeiten der zunehmenden Investitionen, gekennzeichnet durch Ausbau des Werkes und Modernisierung der Produktionsmaschinen.
In 1975 kam das Werk in den Kreis von „Milliardär“ d.h. Unternehmen, deren Jahresbilanz für den Verkauf über eine Milliarde Polnische Zloty betrug.
EMIT wird zu einem Hauptlieferant für die Raffinerie – Kraftwerkindustrie und erweitert seine Produktenauswahl. Das Werk gehört zu der Spitzengruppe in der Branche.
In 1991 wurde das Werk in Ich-Gesellschaft mit den Namen Zaklady Wytworcze Maszyn Elektrycznych i Transformatoren EMIT S.A. in Zychlin umgestaltet.
In 1995 kam EMIT in den Kreis der 500 größten Produktionsfirmen in Polen.
Infolge des Privatisierungsprozesses in 1997 erwarb Elektrim S.A. aus Warschau über 70% Aktien der Gesellschaft.
In diesem Jahr traf Elektrim die Entscheidung über die Entstehung der auf der Basis von Inlandsherstellen von Elektromotoren Kapitalgesellschaft - Elektrim-Motor, zu der neben Emit, Besel, Indukta und Celma gehören.
Als Hersteller der Wirbelelektromaschinen und Transformatoren mit Mittel- und Hochleistung hielt die Aktiengesellschaft auf dem sich änderten Markt ihre stabile Position, indem sie die Produktqualität, Technologie und Vorschriften an europäischen Standards anpasst.
Dank der geführten Qualitätspolitik bekam Firma in 1997 das Zertifikat der Qualitätszusicherung ISO 9001.
In 2001 infolge der organisatorischen Eigentumsumgestaltung wird von der Gesellschaft EMIT das Transformatorenwerk getrennt.
In den Jahren 2000-2002 wird Emit wie andere Gesellschaften der Elektrim-Motor vom ausländischen Kapital Elektropol Cantoni aus Mediolan (Italien) und Interelektra Holding aus Luxemburg übernommen. Die Gesellschaft bekam den Namen – Zaklad Maszyn Elektrycznych EMIT S.A. in Zychlin.
In 2002 entstand auf Basis von Produktionsgesellschaften und Außenhandelsbüro Cantoni Motor S.A. in Warschau die Cantoni Gruppe- der größte Hersteller und Lieferant von Motoren und Elektroantriebseinheiten.

